Für Q3/2017 meldeten JLL und ZEW in ihrem DIFI-Report einen leichten Indexrückgang; der Index für gewerbliche Immobilienfinanzierungen bleibt damit im negativen Bereich, was vor allem an dem pessimistischen Ausblick liegt. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sieht hingegen einen eine etwas gestiegene Stimmung auf der Investorenseite.

Eine Sonderfrage des IW beantworteten 90% der Teilnehmer dahingehend, dass die Wahrscheinlichkeit eines Crashs (Preisrückgang > 20%) bei Wohnimmobilien als eher gering oder sehr gering eingeschätzt wird. Bei Büroimmobilien sind es 82%, beim Einzelhandel immerhin noch 63%.

In eine ähnliche Richtung ging jüngst eine Umfrage der ImmobilienZeitung: Die angesprochenen Marktforscher sehen den Höhepunkt des aktuellen Immobilienzyklus‘ mehrheitlich erst im Jahre 2019 erreicht, teilweise noch später; dramatische Einbrüche werden auch hier nicht erwartet.