txvolumen2016

2016 war mit knapp unter 53 Mrd. € das bisher drittstärkste Jahr hinsichtlich des Transaktionsvolumens bei gewerblichen Immobilien. Getragen wurde dies von einem starken vierten Quartal, welches etwa 20 Mrd. € beitrug. Für 2017 wird ein etwas niedrigeres Transaktionsvolumen erwartet.

Die Analysen und Erwartungen großer Makler im Detail:

BNP Paribas Real Estate: 52,6 Mrd. € Transaktionsvolumen; dies liegt 6,5% unter dem Vorjahr vor allem wegen weniger Portfoliodeals. Einzelinvestments machten 35,1 Mrd. € aus. Nach Objektarten wurde 44% in Büros, 25% in Einzelhandel und 10% in Hotels investiert. Ausländische Käufer kamen auf einen Anteil von 43%. Die Bürospitzenrenditen liegen in Metropolen mittlerweile klar unter 4%. Für 2017 wird ein Transaktionsvolumen von ca. 50 Mrd. € erwartet.

CBRE: 52,5 Mrd. € Transaktionsvolumen. Auf die Top-5 (Berlin ,Düsseldorf ,Frankfurt, Hamburg, München) entfallen insgesamt 25,0 Mrd. €; dort beträgt der Auslandsanteil mit 45% bei einem Fokus auf größere Deals. Die Spitzenmieten lagen in den TOP-5 für Büros bei 3,6%, für Shopping Center bei 4,0%, für Hotels bei 4,75%, für Logistik bei 4,9% und für Fachmarktzentren bei 5,0%. Für 2017 wird ein Transaktionsvolumen  zwischen 45 und 50 Mrd. € erwartet, mit einem höheren Anteil von managementintensiven Objektarten.

Colliers: 52,6 Mrd. € Transaktionsvolumen. Wenige Q4-Deals über jeweils 500 Mio. € machten daran knapp 6 Mrd. € aus, größter Beitrag kam vom OfficeFirst-Paket mit 3,3 Mrd. €. Portfoliodeals stellen 37% der Transaktionen, knapp unter Vorjahresanteil. Vom ausländischen Kapital (20,9 Mrd. €) kamen 29% aus den USA, 18% aus Frankreich und 15% aus Großbritannien. Für 2017 wird ein Transaktionsvolumen  zwischen 45 und 50 Mrd. € erwartet.

Jones Lang LaSalle:  52,9 Mrd. € Transaktionsvolumen. Anteil der Einzeldeals mit ca. 6% nahezu unverändert; Transaktionen über 100 Mio. € machen etwas weniger als die Hälfte aller Deals aus. Auf die TOP 7 (TOP-5 zzgl. Düsseldorf und Köln) entfallen 56% des Gesamtvolumens, Spitzenreiter ist Frankfurt mit 7,0 Mrd. €, gefolgt von München mit 6,4 Mrd. €, Berlin mit 5,0 Mrd. € und Hamburg mit 4,8 Mrd. €. Gesunkene Renditen und höhere Mieten führten zu einem Anstieg der Kapitalwerte um ca. 20%. Für 2017 wird ein Transaktionsvolumen  zwischen 45 und 50 Mrd. € erwartet.

Savills: 52,7 Mrd. € Transaktionsvolumen, das sind 9% weniger als im Vorjahr. Auf die größten Einzelmärkte entfielen: Frankfurt 6,3 Mrd. €, München 5,8 Mrd. €, Berlin 4,9 Mrd. €, Hamburg 4,7 Mrd. €, Düsseldorf 2,3 Mrd. €, Köln 1,8 Mrd. € und Stuttgart 1,8 Mrd. €. Inländische Inverstoren verkauften deutschlandweit netto für 4,2 Mrd. €. Für 2017 wird ein Transaktionsvolumen von ca. 50 Mrd. € erwartet.